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Die Band-HP und der Besucherzähler
Der Besucherzähler ist zunächst einmal relativ unwichtig, wenn es darum geht, für eine Musikgruppe eine Homepage auf die Beine zu stellen. Viele Kapellen greifen aus Geldknappheit zunächst auf eine kostenlose Seite zurück. Diese kann man in Form von Baukästen auch ohne Fachwissen zusammenstellen. Ziel einer solchen Seite ist es, die Fans zu erreichen. Die Band wird vorgestellt: Jeder Musiker veröffentlicht ein Foto, einen kurzen Lebenslauf, sein Alter, sein Sternzeichen oder auch, was er in der Band alles für Funktionen innehalt. Wie detailliert diese Angaben alle sein sollen, muss die Band untereinander besprechen. Eine Adresse oder eine Handynummer im Netz zu veröffentlichen, ist nicht immer klug. Auf anderen Seiten werden die Daten von Konzerten, natürlich gleich mit Hinweis auf die Eintrittspreise und den Veranstaltungsort eingefügt. Die Fans sollen ja zu jeder Zeit nachvollziehen können, vor welcher Bühne sie ihren Stars zujubeln kann. Selbst im kleinsten Rahmen des Musikbusiness ist es wichtig, seine Fans zu motivieren, auch weiterhin die Kapelle zu unterstützen.
Fotos werden heutzutage auf jedem Konzert gemacht. Die gelungensten Schnappschüsse landen auf der Seite. Der Besucherzähler wird es einmal genau merken, wenn sich die Fans auf den Fotos wieder sehen möchten, und deswegen im World Wide Web auf der Seite unterwegs sind. Ob man eine IP-Sperre einrichten sollte, um mehrfache Besuche aus dem Counter auszuschließen, muss man selbst wissen. In jedem Fall wird sich die Nachricht von den neuen Fotos rasend schnell verbreiten. Über Messenger und per Email werden Links verschickt, und auch über das Hand wird sich die Info schnell bei den Fans verteilen. Besonders tolle Aufnahmen von der Band, aber auch die obligatorischen Fanbilder, vielleicht sogar zusammen mit einem der Stars aus der Gruppe, sind heiß begehrt. Natürlich muss sich auch jemand darum kümmern, die Seite immer wieder zu aktualisieren, denn nichts ist langweiliger als Berichte von gestern.
Bevor der Besucherzähler eingerichtet wird, muss das Impressum ergänzt werden, und natürlich darf auch das Gästebuch nicht fehlen. Hier werden Freunde und Kritiker ihre Meinungen und Grüße hinterlassen, nicht nur zur Seite selbst, sondern auch zur Musik allgemein oder zum letzten Event. Lässt man den Dingen hier ihren freien Lauf, oder kontrolliert man jeden Eintrag auf seinen Inhalt hin? Das muss man selber wissen. Kritik ist eine Sache, Beleidigungen und Beschimpfungen von Liebhabern anderer Musikrichtungen sind aber auch keine Seltenheit. Auch die Werbe-Einträge, die immer wieder in solchen Gästebüchern auftauchen, sind manchmal lästig.
Sind alle anderen Dinge fertig, kann man sich auch um einen Besucherzähler kümmern. Dieser wird in den Anfängen der Karriere sicher auch kostenlos heruntergeladen. Erst, wenn die Band so erfolgreich ist, dass sich eine professionelle HP lohnt, an der Webdesigner und Programmierer gearbeitet haben, wird auch der Counter ein anderer sein. Bis es soweit ist, freut man sich erst einmal über jeden Fan, der auf einem Konzert erscheint. Jede Autogrammkarte, vielleicht jede einzelne verkaufte CD: Alles ein Zeichen des zunehmenden Erfolges. Und je mehr Erfolg eine Band mit ihrer Musik hat, umso mehr wird man das auch am Besucherzähler der Homepage merken. Vielleicht geht der Weg weiter steil nach oben? Wer weiß!
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